Information Erbrecht

Rechtsanwalt Ulrich Holzer

Fachanwalt für Erbrecht

Die Kanzlei Holzer unterstützt Sie bei der Auslegung der letztwilligen Verfügung (Testament bzw. Erbvertrag) und der anschließenden Auseinandersetzung der Erbschaft inklusive der Pflichtteilsansprüche.

Sie profitieren von der langjährigen Berufserfahrung als Anwalt in Bocholt, so dass die Kanzlei Holzer mit Ihnen die für Sie optimale Strategie entwickeln kann.


Bei der Kanzlei Holzer haben Sie Anspruch auf höchste Beratungsqualität. Diese ist gerade im Erbrecht aber nur durch fundiertes Fachwissen garantiert. Zur Erweiterung meiner erbrechtlichen Kompetenz nimmt Rechtsanwalt Holzer an regelmäßigen Fortbildungen teil und hat sich außerdem zum zertifizierten Testamentsvollstrecker (AGT) ausbilden lassen. 

Die Mandanten der "kleinen aber feinen" Kanzlei Holzer legen großen Wert auf eine persönliche und strikt vertrauliche Betreuung, da es häufig im Zusammenhang mit einer Erbschaft um hohe Vermögenswerte geht.

Erbrechtslexikon

Die im Gesetz verwendeten Begriffe sind nicht allen geläufig. Die Bedeutung einiger Begriffe kann hier (in nicht alphabetischer Reihenfolge) nachgelesen werden. 

"vererben"

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Mit der Einsetzung eines oder mehrerer Erben wird bestimmt, wer Rechtsnachfolger werden soll. Der Rechtsnachfolger tritt sozusagen anstelle des Erblassers in sämtliche Rechte und Pflichten ein.

"vermachen"

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Im Gegensatz zum Rechtsnachfolger erhält ein Vermächtnisnehmer nur einen einzelnen Gegenstande aus dem Nachlass. Der Vermächtnisnehmer hat gegenüber dem Erben einen Anspruch auf Erfüllung.

Erbengemeinschaft

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Sind mehrere Personen Rechtsnachfolger geworden, bilden diese eine Erbengemeinschaft. Die Erbengemeinschaft verfolgt keinen eigenen Zweck, sondern ist von vorne herein auf Auseinandersetzung ausgerichtet. Das Gesetz verbindet mit der Auseinandersetzung die Vorstellung, dass der gesamte Nachlass veräußert und der Erlös gemäß Erbquote verteilt wird. Abweichende vertragliche Vereinbarungen sind möglich. 

Pflichtteil

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Wer als Abkömmling oder Ehegatte vom Erblasser enterbt wurde, kann seinen gesetzlichen Pflichtteil gegenüber den Erben geltend machen. Es handelt sich um einen Anspruch auf Zahlung von Geld, der sich nach dem Wert des Nachlasses richtet. Damit der Pflichtteilsberechtigte seinen Anspruch berechnen kann, müssen ihm die Erben entsprechende Auskunft erteilen.

Berliner Testament

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Setzen sich Eheleute in einem gemeinschaftlichen Testament für den ersten Erbfall wechselseitig zu alleinigen Erben und für den Schlusserbfall die gemeinsamen Abkömmlinge zu Erben ein, wird dies als "Berliner Testament" bezeichnet. Die alleinige Erbeinsetzung der Ehegatten für den ersten Erbfall löst bei den Abkömmlingen Pflichtteilsansprüche aus. 

Erbschein

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Wer behauptet Erbe zu sein, muss sich als solcher legitimieren können. Dies gelingt mit einem Erbschein. Dieser wird vom Nachlassgericht auf Antrag erteilt. Der Antragsteller muss seine Angabe an Eides Statt versichern. Aus diesen Grunde kann der Erbscheinsantrag nur beim Notar oder beim Gericht gestellt werden. Wer sich durch ein vom Gericht eröffnetes notarielles Testament als Erbe legitimieren kann, benötigt meist keinen Erbschein.

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